Der Bunker im Bauernhölzle 1 (Katasternummer 7124/11K) in Schwäbisch Gmünd

Zusammenfassung

Beim „Bunker im Bauernhölzle 1“ (Katasternummer 7124/11K) handelt es sich um einen 200 m langen Stollen im Stadtgebiet von Schwäbisch Gmünd. Er wurde vermutlich im 2. Weltkrieg als Luftschutzstollen angelegt. Lange Zeit galt er als unzugänglich, doch im Jahr 2015 konnte das unterirdische Bauwerk untersucht und vermessen werden. Der Stollen befindet sich geologisch in der Löwenstein-Formation (Keuper). Interessant ist der Bunker wegen seiner Sinterbildungen und wegen der Einblicke, die er in die örtliche Geologie gestattet.

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Die Dachshöhle (Katasternummer 7124/25), eine Höhle im Stadtgebiet von Schwäbisch Gmünd

Zusammenfassung

Im Frühjahr 2014 wurde die im Stadtgebiet von Schwäbisch Gmünd gelegene Dachshöhle untersucht. Die zehn Meter lange Höhle befindet sich geologisch im Stubensandstein. Aufgrund ihrer Lage ist sie ungewöhnlich. Die Entstehung der Höhle konnte nicht vollständig geklärt werden.

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Wasser und Steine am Bröller

Wasser im Bröller

Am Karfreitag-Nachmittag hüpfe ich ins Auto und steuere „unseren“ Bröller an. Ich beabsichtige, mir die geologischen Verhältnisse etwas genauer anzuschauen und möchte herausfinden, ob in der Klinge die Schichtgrenze zwischen der Impressamergel-Formation und der Wohlgeschichtete-Kalke-Formation ermittelt werden kann. Das Wetter war in den vergangenen Tagen nicht besonders gut, aber auch nicht mit sehr viel Regen verbunden. Daher hoffe ich, dass der Bröller nicht schüttet und ich trockenen Fußes in der Klinge herumturnen kann. An meinem üblichen Parkplatz angekommen sehe ich jedoch, dass die dortige Quelle mit ordentlichem Druck schüttet.

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Albertus-Magnus-Tagung ein voller Erfolg

Die hier mehrfach angekündigte Albertus-Magnus-Tagung der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg ging heute wie geplant über die Bühne. Rund 55 Naturfreunde und -Forscher hatten sich um 9 Uhr im Gasthof Hirsch zu Heubach eingefunden. Auch einige Gesichter aus der Höhlenforschung waren dabei.

Nach der Begrüßung hatte ich die Ehre, den ersten Vortrag zu halten und das Publikum visuell in das Hypogäum des Rosensteins zu führen. Der Vortrag fand großen Anklang, denn nach dem Schlusswort kam es zu etlichen interessanten Fragen, die ich nach Kräften beantwortete. Die Vortragsfolien stehen zum persönlichen Gebrauch online zur Ansicht.

Nach der Kaffeepause ging es weiter mit dem Vortrag von Prof. Dr. D. Rodi über die Pflanzengesellschaften am Rosenstein. Dieser Vortrag wurde anschließend noch von U. Gedack mit Ausführungen zu den besonderen Pflanzen vertieft.

Der letzte Vortrag war eigentlich ein Doppelvortrag. Im ersten Teil stellte W. Naak die jüngsten Erkenntnisse über die steinzeitlichen Funde vom Rosenstein dar. Im zweiten Teil ergänzte A. Nagel die Vorgeschichte mit Ausführungen über die Wallanlagen auf dem Heubacher Hausberg.

Von konzentriertem Zuhören bekommt man bekanntlich einen großen Hunger und Durst, der dann von der Mannschaft des „Hirsch“ vorzüglich gestillt wurde.

Nach der Mittagspause fanden noch zwei Exkursionen auf den Rosenstein statt, die ich leider aus Zeitgründen nicht wahrnehmen konnte.

Das Fazit zu der Veranstaltung: Mir hat es gefallen! Die Vorträge waren spannend und es ergaben sich interessante Gespräche.

Vorträge (auch) über Höhlen

Wie schon einmal angekündigt, findet am übernächsten Samstag, dem 22.07.2017, die Albert-Magnus-Tagung in Heubach statt. Neben Beiträgen zur Botanik und Geschichte, wird es auch einen Vortrag über die Höhlen des Rosensteins geben, den ich halten werde. Hier findet ihr das Tagungsprogramm: Albertus-Magnus-Tagung 2017. Bitte nutzt die dort angegebene Telefonnummer für die Anmeldung bis zum 14.07.2017.

Wir sehen uns!

Geologie der Kleinen Scheuer

Vom befahrungstechnischen Aspekt her mag die Kleine Scheuer auf dem Rosenstein sicher mäßig spannend sein, das Herz eines Geologen dagegen dürfte die Höhle sicher höher schlagen lassen. Aus kaum einer anderen Rosensteinhöhle lassen sich so viele interessante Details zur Erdgeschichte heraus lesen.

Am Sonntag Morgen gegen 9 Uhr kommen Irene, Markus, Rudi und ich auf dem oberen Parkplatz zusammen und steuern nach der Übergabe eines Geburtstagsgeschenks zielstrebig die Kleine Scheuer an. Wir wollen dort ein paar geologische Untersuchungen anstellen und Fotos für einen Vortrag schießen. „Geologie der Kleinen Scheuer“ weiterlesen

Weißer Krater und holländische Höhle

Am späten Vormittag setzen wir uns von Bandung aus in südwestliche Richtung in Bewegung. Kaum haben wir die quirlige indonesische Metropole hinter uns, fahren wir durch eine pittoreske Landschaft mit kleinen Dörfern und grünen Bergen, die bis unter die Gipfel bewaldet oder mit Terrassenfeldern beklebt sind. Auf der schmalen Straße sind noch echte vierbeinige 1 PS-Fahrzeuge unterwegs. „Weißer Krater und holländische Höhle“ weiterlesen

Am Rande des Höllenschlundes

Heute einmal wieder ein Post, der räumlich und thematisch über den Tellerrand des gewöhnlichen Albhöfos hinausgeht.

Nördlich der indonesischen Millionenstadt Bandung, Hauptstadt der Provinz Westjava, ragt der mächtige Vulkan „Tangkuban Perahu“ in den bewölkten Himmel. Der Name lässt sich in etwa mit „umgekipptes Boot“ übersetzen und spielt auf die Gestalt des Berges an, der wie ein kieloben schwimmendes Fischerboot aussieht.
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