Bernhard Nuding

Kellervermessung

Da gibt es so ein Kellerchen, das wir besichtigen und vermessen durften. Da in der Zeit zwischen 1. Oktober und 1. Mai zum Schutz der Fledermause Höhlen nicht begangen werden dürfen, waren wir sehr erfreut, als an uns die Bitte herangetragen wurde einen Keller zu vermessen.
Daraus machten wir zwei Aktionen. Die erste diente der Besichtigung und der Fotodokumentation und die zweite diente der Vermessung. Hierbei kamen zwei Methoden zum Einsatz.

Wärmebilder sind cool

Heute bin ich losgezogen, um Erfahrungen mit einer Fluke TiR1 Wärmebildkamera zu sammeln und ich denke das Resultat kann sich sehen lassen. Für dieses zog es mich an eine uns schon bekannte Stelle, von der wir vermuten, dass diese mit einer Höhle in direktem Zusammanhang steht. Und siehe da…

Dolinentour bei Irmannsweiler

Am Sonntag inspizierten wir verschiedene Dolinen zwischen Irmannsweiler und Zang, konnten aber leider keine Aktivitäten feststellen. Auch neue Einbrüche waren keine auszumachen.

Ein kleiner Abstecher führte uns zur Grabungsstelle der Schneiderhöhle, wo wir auch ein paar Höfos bei der Arbeit antrafen. Was dort passiert hat durchaus Potenzial und kann noch sehr spannend werden.

Alles in Allem war es eine sehr schöne Tour, bis auf die Zecke, die ich mir eingefangen habe :-(

Thermographische Oberflächenbegehung

Ein Experiment der besonderen Art erfolgte bei meiner letzten Oberflächenbegehung. Denn dort schleppte ich eine geliehene Wärmebildkamera mit. Als erstes Objekt suchte ich mir eine schon bekannte Höhle im Gebiet zwischen Weissenstein und Bartholomä aus, von der wir wissen, dass es hier neben dem eigentlichen Eingang eine zweite Verbindung nach außen geben muss. Sofort nach Beginn des Oberflächenscans per Infrarot zeigte sich eine Stelle, die 3-4°C wärmer war, wie die Umgebung. Diese Stelle stimmt ungefähr der Lage nach auch mit einem innen existierenden Kamin überein. Ich bin jetzt felsenfest überzeugt davon, dass es hier eine direkte offene Verbindung gibt. Folgend eine mit der Wärmebildkamera gemachte Aufnahme mit der Fluke IR-Fusion Technologie. …

Ohne Endknoten hätte es Scheiße werden können

Gegen Morgen trafen wir (Roger, Irene und Bernd) uns in St. Johann, um zur Gönningers Höhle  zu wandern. Dort angekommen schlazten wir uns ein und befestigten unser 30 Meter Seil  4fach, machten unseren gewohnten Endknoten und ließen es in den Schacht hinab.  Roger voran, Irene hinterher und zuletzt Bernd ließen wir uns am Seil herab.  In der Mitte des Schachtes gibt es eine Zwischenverankerung und dort machten wir eine Umsteigestelle.  …