Karfreitags Höhlensuche

Was macht man Karfreitag bei schönem Wetter? Man sucht Frische Luft, Sonne, Bewegung und Höhlen. Also machte ich mich kurzentschlossen auf zum Himmelsfelsen.

Auf dem Himmelsfelsen angekommen habe ich den Himmelsfelsenschacht in Augenschein genommen. Dort wollte ich auch die GPS-Koordinaten aufnehmen, was aber scheiterte. Beide Geräte, Smartphone und Garmin-Navi, die ich dabei hatte, bekamen absolut keine stabilen Werte hin. Auch über länger Zeit nicht.

Interessanter wurde es bei der Suche nach dem „Phreatisches Loch“ und dem „Ebenenschluf“, dessen Koordinaten ich dabei hatte. Ganz in der Nähe der Koodinaten des Phreatischen Loch stiess ich auf eine Minihöhle, die, wenn sie noch etwas wächst, die Mindestlänge erreichen würde, um als Höhle zu gelten. Es sei denn, diese Höhle ist wirklich das Phreatische Loch. Dann wurde aber grosszügig gemessen, damit sie offiziell als Höhle gilt. Dem Namen nach hatte ich mir eigentlich etwas anderes vorgestellt.

Die Suche nach dem Ebenenschluf war erfolglos. ca. 200 Meter weiter waren Felsen, die eher nach Höhlen schliessen lassen. Aber ich war alleine unterwegs und ein gewisses Risko war durch den steilen Hang durchaus gegeben. Deshalb brach ich die weitere Suche ab. Trotz allem eine schöne Tour.

1 Kommentar zu „Karfreitags Höhlensuche“

  1. Die Mittelwertermittlung der Garmingeräte ist m. E. nicht sehr genau, da die Messungen zu schnell hintereinander folgen. Ich mache das meistens anders: Ich lege das GPS neben dem Eingang ab und lasse es für mindestens 15 Minuten das Tracklog aufzeichnen. Dieses lade ich später in eine digitale Karte bzw. Google Earth. In einer perfekten Welt würde jede Messung auf denselben Punkt verweisen, d.h. alle Punkte würden übereinander liegen. In der Praxis erhält man aber eine dreidimensionale Punktwolke und der gesuchte Punkt liegt mit der größten Wahrscheinlichkeit im Bereich der größten Dichte der Wolke. Die dichteste Stelle der Punktwolke suche ich rein visuell aus und lese deren Koordinaten aus der Karte aus.

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