Wer sucht der findet

Heute nutzte ich das schöne Wetter und machte mich auf in Richtung Oberkochen um die Griebigensteinhöhle zu finden.
Vor einigen Monaten haben Bernd und ich schon mal gesucht, aber nichts gefunden.


Laut Höhlenführer liegt sie nur wenige Meter vom Kuhsteig entfernt. Diese Bezeichnung fand ich aber in
keiner Karte. Also bestieg ich den Berg und kämpfte mich Höhenmeter um Höhenmeter von links nach rechts
und anders herum durch das dichte Unterholz bergab. Leider zunächst erfolglos.
Schon ziemlich hoffnungslos die Höhle noch zu finden, lief ich im Taleinschnitt wieder bergauf und siehe da
die Flurbezeichnung heißt Kuhsteige und ich befand mich auf dem Kuhsteig!
Mit frischem Mut setzte ich meinen Weg fort und fand eine Stelle wo das Unterholz vor kurzer Zeit entfernt
wurde. Ich folgte dem Korridor und stand nach wenigen Metern vor der Griebigensteinhöhle.
Wäre das Unterholz nicht entfernt gewesen hätte ich die Höhle bestimmt nicht gefunden.

8.11.2015  Irene

7 Kommentare zu „Wer sucht der findet“

    1. Beim ersten Versuch die Höhle zu finden, hatten wir die OSM Koordinate auf unserem Garmin Navi. Die Koordinate stimmt überhaupt nicht. Großräumig um das „OSM-Fähnchen“ ist: Nichts!
      Wir werden da sicher nochmal einen Spaziergang hin machen und die genauen Koordinaten noch aufnehmen. Vielleicht warten wir auch noch auf die nächste Höhlensaison und befahren die Höhle dann auch gleich.

    1. Den „Quest“ aber bitte aus Rücksicht auf Fledermäuse erst ab April und nur mit elektrischem Licht in die Höhle gehen.

    2. Abenteuerquests?
      Schön, die Computerzocker mal an die frische Luft zu locken. Aber bitte nicht in die Höhlen.
      Höhlen sind empfindliche Ökosysteme. Nicht nur für Fledermäuse. Vor allem im Eingangsbereich findet man die unterschiedlichsten Flora und Fauna.
      Also Massentourismus in Höhlen führt langfristig zu dessen Verschluss und das muss nicht unbedingt sein.
      Allem voran gilt der Natur- und Artenschutz für Fledermäuse. Die Fledermäuse sind dringend auf störungsfreie Quartiere angewiesen. Ohne diese Quartiere können Fledermäuse weder ihre Jungen zur Welt bringen, noch den Winter überdauern. Fledermäuse sind sehr störungsanfällige Tiere. Schon geringe Störung in den Quartieren kann im Winter den Erschöpfungstod der Tiere bedeuten. Die Fledermäuse wachen zwangsläufig auf und verbrauchen so wertvolle Fettreserven. Im Sommer können massive Beunruhigungen das Verlassen der Wochenstube zur Folge haben. Ein Quartierwechsel ist sehr problematisch, da die Tiere nicht immer ein geeignetes Ersatzquartier finden oder aber ihre Jungen zurücklassen könnten.
      Für den Winterschlaf gilt die Zeit von 1.Oktober bis Mitte April. In dieser Zeit sind Höhlen ein absolutes Tabu und ausserhalb dieser Zeit ist ein Massentourismus auch nicht gerade wünschenswert.
      Dies bitte berücksichtigen!

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