Da gibt es so ein Kellerchen, das wir besichtigen und vermessen durften. Da in der Zeit zwischen 1. Oktober und 1. Mai zum Schutz der Fledermause Höhlen nicht begangen werden dürfen, waren wir sehr erfreut, als an uns die Bitte herangetragen wurde einen Keller zu vermessen.
Daraus machten wir zwei Aktionen. Die erste diente der Besichtigung und der Fotodokumentation und die zweite diente der Vermessung. Hierbei kamen zwei Methoden zum Einsatz.

Der Keller erstreckt sich auf zwei Ebenen mit jeweils mehreren Räumen. Die untere Ebene erreicht man nach einem Treppenabgang und hat eine Gesamtlänge von circa 30 Meter. Der obere Teil hat eine Gesamtlänge von circa 20 Meter. Damit hat er eine Gesamtlänge von circa 50 Metern und ist damit ein ganz schön großes Kellerchen.

<An dieser Stelle werden wir eventuell noch etwas historisches einfliessen lassen. Die Recherche ist aber noch nicht abgeschlossen>

Die eine Vermessung erfolgte mit der klassischen Methode, wie es auch bei der Höhlenvermessung zum Einsatz kommt.
Die andere Vermessung erfolgte mit klassicher Triangulation, Laserdistanzer und Nivellierlaser.
Beide Methoden sollten mal verglichen werden. Also bildeten wir zwei Trupps und los gings. Stunden später war die Tat vollbracht. Erstaunlich war, daß beide Messungen nahezu die gleiche Zeit benötigten.

Fazit: Beide Messmethoden zeigten Stärken und Schwächen. Die Methode mit dem Messzug litt vermutlich unter magnetischen Einflüssen auf unseren Kompass. Auch wenn immer mit einer Rückwärstmessung gearbeitet wurde, hat das eine oder andere am Schluss nicht immer 100% hingehauen.
Die andere Methode mit Triangulation verleitet dazu, ab und zu einen Rechten Winkel anzunehmen, der eigentlich keiner ist.
Letztendlich aber, durch Kombination beider Messmethoden, kamen wir dann doch noch zu einem brauchbaren Ergebnis. Ich denke, das 3D Modell spricht für sich.

ZB_Keller

Die Decken der Räume haben wir dem 3D Modell natürlich entfernt, damit man auch ein bischen reinsehen kann.

 

Kellervermessung