Am späten Vormittag schlurfen die beste Ehefrau von allen und ich – allen Blindschleichen zum Trotz – auf den Gunung Scheuel hinauf und nähern uns gemächlich der Fastnachtshöhle. Vor dem Eingang der Höhle finden wir eine Feuerstelle mit Ascheresten, die wir als erstes gleich mal abtragen, damit keine Wanderer zu der Idee verleitet werden, man könne hier im trockenen Wald im Naturschutzgebiet nach Herzenslust kokeln.

Ich stürme sodann mit der Fotoausrüstung ins Loch. In der eisigen Stille nehme ich ein schwaches, zischendes Geräusch war. Bei der Nachforschung nach der Ursache finde ich ein Tagpfauenauge an der Decke, das im Sitzen ständig die Flügel auf und zu klappt und dabei dieses Geräusch erzeugt. Ich baue das Stativ auf und schieße mit dem guten Fisheye-Objektiv ein paar Fotos in einer Belichtungsreihe in Richtung Eingang.

Eingang der Fastnachtshöhle von innen.
Eingang der Fastnachtshöhle von innen.

Wir gehen weiter zu unserem bevorzugten Aussichtsfelsen über dem Beurener Tal, wo wir durch Zufall Irene treffen. Gemeinsam steuern wir Kaffee und Kuchen im Naturfreundehaus Himmelreich an; nach deren Degustation trennen sich unsere Wege wieder.

Fastnachtshöhle