Heute um die Mittagszeit waren Rudi und ich in der Gegend um Alfdorf unterwegs, um die zwei Wochen zuvor aufgestöberte Sauklingenhöhle zu vermessen.

Nach  einem kleinen Fotoshooting traten Maßband, Kompass und Neigungsmesser in Aktion. Wir schafften es, beinahe 27 m Gesamtmesszuglänge in dieser Klingensohlenhöhle unterzubringen. Beim Zeichnen des Messzuges fiel mir ein inakzeptabler Ringschlussfehler auf, der durch sofortiges Nachmessen der Daten ausgemerzt werden konnte. Beim Ausmessen der Raumbegrenzungen hielten Rudis Lawinensonden als Fluchtstäbe her, von denen aus sorgfältig mit dem Meterstab zu den Wänden gemessen wurde. Schließlich kraxelte Rudi auf den Felsen über den Eingang hinauf, um die Höhe des Portals auszuloten: Sieben Meter.

Rudi beim Vermessen der Sauklingenhöhle. Bei der „Wand“ links handelt es sich um einen riesigen Versturzblock.

 

Guter Dinge flitzten wir wieder nach Hause, geradewegs auf die sich vor uns eindrucksvoll ausdehnende blaue Mauer der Alb zu.

Sau(klingen)höhle!