In der Mittagszeit fuhr ich kurz hinauf auf den Rosenstein und begab mich zu den Höhlen
„Große Scheuer“ und „Haus“, um dort routinemäßig nach dem Rechten zu sehen.

In der Scheuer hingen ein paar Eiszapfen, nicht die schon beobachtete maximale Menge,
doch immerhin. Lausig kalt wars, weil der -4° kalte Wind durch die drei Eingänge der
tunnelartigen Höhle pfiff.  Ich machte ein paar Fotos, bevor ich in dem Windkanal bis auf
die Knochen abgekühlt war.

 

Der mittlere Eingang der Großen Scheuer

Daher ging ich weiter zum „Haus“, wo es deutlich gemütlicher zuging. Eisformationen
hatte es hier fast keine. Ich huschte leise durch die Höhle und suchte die Decke nach
Wintergästen ab. Drei Fledermäuse erspähte ich, zwei davon friedlich schlummernd
und die Dritte flatterte ganz hinten unter der Decke herum. Ich nehme an, dass es sich
bei allen dreien um Große Mausohren handelte.
Um die Flattermänner nicht zu behelligen, machte ich nur ganz am Eingang ein paar Fotos und zog mich wieder zurück.

Windkanal am Rosenstein