Die Höhle in der Wüste der Farben

An diesem warmen Tag sind Okvin und ich unterwegs im Nationalpark Pico del Teide auf der schönen Insel Teneriffa. Der Park umfasst im Wesentlichen die Caldera mit rund 17km Durchmesser, in der sich neben dem Teide weitere, teilweise über 3000m hohe Berge erheben. Wir haben heute bereits eine schöne, wenn auch schweißtreibende Wanderung durch die bizarre Felsenlandschaft der Roques de García hinter uns gebracht und uns an der Farbenpracht der Vulkanwüste erfreut. Vom tiefsten Schwarz, über Dunkelbraun, knalliges Rot bis hin zu den verschiedensten Grüntönen, sind fast alle Farben vertreten. Wirklich unglaublich! Diesen gelungenen Tag will ich mit dem Besuch einer vulkanischen Höhle abschließen: Die Cueva de Samara wartet!

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Mission „Kaltes Herz“

Im Versturz

Was ist in dem im Mai entdeckten Bröller passiert? Zuerst wenig, denn die Enge des vom Eingang nach links ziehenden Schlufes versprach nicht viel bezüglich aufregender Entdeckungen. Erst für Ende Juli wurde eine weitere Aktion geplant, die aber aufgrund des mehrere Tage anhaltenden Dauerregens wortwörtlich ins Wasser fiel. Bei einer Ortsbesichtigung am 26.07. beobachtete Rudi einen respektablen Bach, der tosend aus dem Eingang des Bröllers heraus schoss. Am 29.07. war ich mit Okvin vor Ort, wo ich die Schüttung des Höhlenbaches auf immerhin noch rund 3 l/s schätzte. Am 06.08. war die Höhle trocken und wir haben zugeschlagen!

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Konglomerathöhlen sind Geschichte

Meine bessere Hälfte und ich kommen gerade von einem Spaziergang aus Lautern hinter dem Rosenstein zurück.

Vor 30 Jahren haben wir, meine Höhlenfreunde und ich, in einer aufgelassenen Kiesgrube bei der Lauterner Ölmühle zwei merkwürdige Höhlen untersucht. Merkwürdig deswegen, weil sie sich in einer zu Gestein verfestigten Brekzie befanden. Wahrscheinlich hat Kalktuff, der im Lappertal verbreitet ist, den Hangschutt zusammen geklebt. Die beiden Höhlen waren zusammen 7 m lang. Wegen ihrer geologischen „Exotik“ wurden sie unter der Nummer 7225/99 und dem Namen „Konglomerathöhlen“ im Höhlenkataster erfasst. So häufig sind Höhlen in quartärem Gestein nicht! „Konglomerathöhlen sind Geschichte“ weiterlesen

Im Dampfloch

Kurz nach halb Zehn treffen Markus, Rudi und ich uns auf dem oberen Parkplatz auf dem Rosenstein. Wir wandern hinüber zum Lärmfelsen und schlagen uns dort in die Büsche, um den Eingang des Dampflochs zu suchen. Nach wenigen Minuten ist er im Unterholz gefunden und wir schlazen uns an.  „Im Dampfloch“ weiterlesen

Im Schatten der Kapelle

Nachdem Frank vor ein paar Tagen beim Joggen in einer Baustelle Nähe Oberkochen ein natürliches, vom Bagger geöffnetes, Loch entdeckte, war die Höfo-Neugier geweckt. Eine Ersterkundung war vielversprechend und erfolgte auch zeitnah.
Die Befundung war vielversprechend und er rief uns zur Erforschung.
Es trafen sich Frank, Rudi und ich (Bernd) zur Sichtung, Dokumentation und Vermessung der Höhle.
An der Höhle angekommen fiel die Euphorie erst einmal ins Bodenlose. Wenn man für den Duden unter dem Stichwort „Labil“ ein Beispiel bräuchte, wäre der Eingang zu dieser Höhle ein geeigneter Kandidat dafür.

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Der Bröller brüllt leise

An diesem sonnigen-heißen Sonntag trudeln Irene und Rudi gegen halb Zehn in meiner Residenz ein und sogleich schwingen wir unsere Gesäße in die vierrädrige Gehprothese. Die Reise endet schließlich auf einem kleinen Wanderparkplatz in … Von dort wandern wir durch das … mit dem Ziel, die seitlichen Quellaustritte zu untersuchen, die dem Hauptbach Wasser zuführen. Um dem 1. Zipfer’schen Gesetz Genüge zu tun, führen wir heute nur eine minimalistisch-desolate Ausrüstung mit uns (eine einzige billige LED-Lampe, helgestellt von Zwangsalbeitel in Gulag in China und sonst nichts).

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Geologie der Kleinen Scheuer

Vom befahrungstechnischen Aspekt her mag die Kleine Scheuer auf dem Rosenstein sicher mäßig spannend sein, das Herz eines Geologen dagegen dürfte die Höhle sicher höher schlagen lassen. Aus kaum einer anderen Rosensteinhöhle lassen sich so viele interessante Details zur Erdgeschichte heraus lesen.

Am Sonntag Morgen gegen 9 Uhr kommen Irene, Markus, Rudi und ich auf dem oberen Parkplatz zusammen und steuern nach der Übergabe eines Geburtstagsgeschenks zielstrebig die Kleine Scheuer an. Wir wollen dort ein paar geologische Untersuchungen anstellen und Fotos für einen Vortrag schießen. „Geologie der Kleinen Scheuer“ weiterlesen

Die Moosmannshöhle bei Schramberg

– Auf Großmutters Spuren –

Als ich noch ein Bub war, erzählte mir meine aus Schramberg stammende Oma davon, wie sie als Backfisch mit ihren Freundinnen beim Wandern von schlechtem Wetter überrascht wurde und sich in einer Höhle unterstellen musste. Irgendwie ist mir diese Erzählung über die Jahrzehnte hinweg im Gedächtnis haften geblieben. Im Vorfeld eines kurzen Urlaubs im Schwarzwald habe ich mich im Internet und mit Hilfe von Katasterlisten schlau gemacht, was es in der Gegend um Schramberg an Höhlen gibt. Die beste Kandidatin für Omas Höhlenabenteuer schien mir die Moosmannshöhle zu sein.

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Ride the Lightning

Weihnachtshöhle

Trotz dürftiger Wetterprognose kommt eine außergewöhnlich kampfstarke Truppe von sechs Höfos zusammen, um mal wieder etwas in der Weihnachtshöhle zu bewegen. Die letzte Grabung, über die es keinen Blogpost gibt, war schließlich schon am 22.05. So sieht man heute einen Höfo mit ein paar Holzbalken auf den Schultern durch den Wald Richtung Höhle hüpfen, die übrigen fünf Heinzelmännchen und -Weibchen hintendrein trottend.

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Dynamische Fotos

Höhlen haben oftmals Eingänge, die interessant gestaltet sind oder einen tollen Ausblick auf die Landschaft davor bieten. Da juckt es den fotografierenden Höfo im Finger, diese Szene im Bild festzuhalten. Doch leider überfordert der Dynamikumfang zwischen den im Dunkel des Höhleninnern und den in der Sonne beschienenen Landschaft draußen liegenden Motivteile jeden Fotoapparat und jedes Ausgabegerät. Der Kontrast ist viel zu hoch. Wie löst man dieses Problem?

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