Im Schatten der Kapelle

Nachdem Frank vor ein paar Tagen beim Joggen in einer Baustelle Nähe Oberkochen ein natürliches, vom Bagger geöffnetes, Loch entdeckte, war die Höfo-Neugier geweckt. Eine Ersterkundung war vielversprechend und erfolgte auch zeitnah.
Die Befundung war vielversprechend und er rief uns zur Erforschung.
Es trafen sich Frank, Rudi und ich (Bernd) zur Sichtung, Dokumentation und Vermessung der Höhle.
An der Höhle angekommen fiel die Euphorie erst einmal ins Bodenlose. Wenn man für den Duden unter dem Stichwort „Labil“ ein Beispiel bräuchte, wäre der Eingang zu dieser Höhle ein geeigneter Kandidat dafür.

Die Stimmung schwankte im 10-Sekunden-Takt zwischen „WOW, eine neue Höhle, die erforschen wir jetzt“ und „Beim Abstieg kräftig Husten und das wars dann“.
Nach langen Diskussionen und vielen Ideen, haben wir mit Balken und Eisenstangen den Eingang gesichert und sind nur einzeln eingestiegen.

Der Einstieg wird gebildet durch einen Schacht mit ca. 2,3 Meter Tiefe, das auch ohne Kletterausrüstung zu überwinden ist. Danach geht es nochmals ca. 1,6 Meter schräg abwärts in eine kleine Kammer.
Den Kammerabschluss bildet ein sehr schöner Sinterwasserfall mit ca. einem Meter Höhe.


Nach der Fotodokumentation und Vermessung verließen wir die Höhle wieder, waren froh noch Heil zu sein und beendeten unsere Aktion.
Das war sicher nicht die letzte Aktion und so werden wir weiterberichten.

Ein Gedanke zu „Im Schatten der Kapelle“

  1. Dank der in der Nähe sich befindenden „Maria-Schutz-Kapelle“ konnten nach getaner Arbeit die Höfos dieses kleine Teufelchen wieder verlassen. Unser Baumaterial, Kanthölzlein und krumme Kinder-Stahlprofile war nicht zertifiziert, deshalb haben wir sie auf der Baustelle auch belassen. In dieses Loch geht sowieso keiner mehr rein, det is nämlich zugeschoben, basta!

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