Und schon wieder ist es passiert!

Weihnachtshöhle

Und schon wieder ist es passiert: Das Jahr ist so schnell vorüber gerauscht, dass man kaum „Glück tief“ sagen konnte.

Unsere Gruppe folgt ihrem jährlichen Ritual und wir kommen zu unserer Jahresendfeier zusammen. Diesmal im „Beiswang Tower“ bei Roger und Okvin. Insgesamt neun Höfos, Nachwuchs-Höfos und Partnerinnen.

Wie üblich beginnt der Abend mit lukullischen Freuden, wobei wir echt darauf achten müssen, im kommenden Jahr Höhlen zu entdecken, deren Maße dem wachsenden Leibesumfang der Höfos entsprechen. Höfos und Feste sollten sich eigentlich besser meiden… Nach dem fernöstlichen Hauptgang folgt ein ganz besonderer Nachtisch: Eine von Peters Buben liebevoll handgefertigte Lebkuchenhöhle! Leider erleidet der Hohlraum spontane Inkasionsvorgänge und die Trümmer werden der salzsauren Verkarstung zugeführt.

Nach dem Futtern wird der Laptop an den Fernseher gestöpselt und Rudi zeigt Bilder von einer Karsthohlform, die er beim Bargauer Horn entdeckt und freigelegt hat. Was es ist? Schwer zu sagen! Ich tippe auf Karren.

Danach präsentiert Rudi Bilder und Fakten über den neu errichteten Windpark bei Lauterstein. Für die Verankerung der riesigen Windkraftanlagen mussten teilweise mehr als 30 m tief in den verkarsteten Untergrund reichende Säulenfundamente geschaffen werden. Dem Vernehmen nach wurden dabei immer wieder Hohlräume angebohrt, die LKW-weise Beton geschluckt haben.

Weil schwätza und zuhören hungrig machen, wird der Leibesumfang der Speläologen mit dem zweiten Nachtisch weiter gedehnt.

Im Anschluss lasse ich mit Bildern die Grabungen in der Weihnachtshöhle Revue passieren. Da es mittlerweile spät geworden ist, entfallen die eigentlich geplanten Bilder von Irene und Roger. Gegen Mitternacht verabschieden sich die letzten Gäste.